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BEKB mit gutem Jahresergebnis

Die Berner Kantonalbank BEKB hat im Jahr 2010 ein gutes Ergebnis erwirtschaftet. Der Jahresgewinn vor Steuern ist um 2,9 Prozent auf 159,9 Millionen Franken angestiegen.

Gute Geschäfte: Die BEKB.
Gute Geschäfte: Die BEKB.
Patric Spahni

Auf der Grundlage des guten operativen Ergebnisses beantragt der Verwaltungsrat der Generalversammlung vom 17. Mai 2011 eine Erhöhung der Dividende von 4.80 Franken auf 5.10 Franken. An Dividenden, Steuern und Staatsgarantieentschädigung flossen der öffentlichen Hand im vergangenen Jahr 63,2 Millionen Franken zu.

Die Kreditbeanspruchung erhöhte sich um 4,3 Prozent auf 16,6 Milliarden Franken, die Hypothekarforderungen sind um 4,6 Prozent auf 15,6 Milliarden Franken gestiegen. Der Anteil Einzelkredite an den Hypotheken, festen Vorschüssen und Darlehen bis zu einer Million Franken beträgt 84,3 Prozent, während grössere Engagements ab 30 Millionen Franken einen Anteil an den Ausleihungen von unter 5 Prozent ausmachen.

Vermehrt Hypotheken mit festen Laufzeiten

Infolge des anhaltend tiefen Zinsniveaus wurden vermehrt Hypotheken mit festen Laufzeiten abgeschlossen. Der Bestand an Festzinshypotheken machte Ende 2010 82,2 Prozent der Hypothekaranlagen (Vorjahr: 77,1 Prozent) aus. Die Vorsorge in Form von Einzel- und Pauschalrückstellungen betrug Ende 2010 3,5 Prozent der gesamten Kundenausleihungen.

Ende 2010 belief sich das Eigenkapital auf 1'293 Millionen Franken. Die Eigenmittelquote, gemessen an der Bilanzsumme, beträgt 7,7 Prozent. Inklusive Wertberichtigungen und Rückstellungen erreicht die risikotragende Substanz der BEKB über 10 Prozent der Bilanzsumme.

63'000 Aktionäre

Wie die BEKB am Donnerstag in einer Medienmitteilung verlautete, zählt die Bank derzeit 63'000 Aktionäre. Seit dem positiven Volksentscheid zur Rechtsformumwandlung der BEKB hat sich der Kurs der Namenaktie mehr als verdreifacht.

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