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Bericht stellt Geldnot der Banken infrage

Die Banken seien besser aufgestellt, als die European Banking Authority behauptet, das belegen Reports der Banken Sarasin und Morgan Stanley. Nicht 100, sondern 40 Milliarden Euro frisches Kapital würden benötigt.

Europas Finanzhäuser sollen trotz Abschreibern und entgegen den Meldungen der European Banking Auhtority besser dastehen als erwartet: Commerzbank-Zentrale in Frankfurt am Main.
Europas Finanzhäuser sollen trotz Abschreibern und entgegen den Meldungen der European Banking Auhtority besser dastehen als erwartet: Commerzbank-Zentrale in Frankfurt am Main.
Keystone

Europas Banken können sich offenbar mehr leisten, als sie zugeben. Dass sowohl Abschreiber als auch die Rekapitalisierung gar nicht so teuer kämen, wie von der Branche oft behauptet wird, das belegen die Erhebungen der Finanzhäuser Sarasin und Morgan Stanley. Das Ergebnis: Banken aus insgesamt 14 europäischen Ländern müssen nun doch nur 40,13 Milliarden Euro extern beschaffen, um die Stabilität zu gewährleisten. Und nicht, wie von der European Banking Authority (EBA) behauptet, 106,45 Milliarden Euro. Die Differenz könne unter anderem über einbehaltene Gewinne, Dividendenstreichungen und Bonuskürzungen problemlos von innen aufgebracht werden.

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