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BKW kauft deutsches Ingenieurbüro

Infrastrukturen Die BKW expandiert im Geschäft mit Ingenieurdienstleistungen. Sie übernimmt die deutsche IGR AG mit 100 Angestellten.

Für die kreativen Köpfe der Igr AG soll sich gemäss der BKW-Mitteilung nichts ändern.
Für die kreativen Köpfe der Igr AG soll sich gemäss der BKW-Mitteilung nichts ändern.
PD

Der Berner Energiekonzern BKW setzt seine Einkaufstour ausserhalb des heimischen Strom­geschäfts fort. Zu einem nicht genannten Preis kauft er die deutsche IGR AG, die auf Infrastrukturdienstleistungen spezialisiert ist.

Die Firma mit Sitz in Rockenhausen im Bundesland Rheinland-Pfalz beschäftigt rund 100 Mitarbeitende an elf Standorten, wie die BKW am Dienstag mitteilte. IGR wird in die Sparte BKW Engineering aufgenommen, deren Netzwerk damit auf rund 2000 Fachkräfte wächst.

IGR offeriert seit über 30 Jahren Ingenieur- und Planungsdienstleistungen für das Bauwesen und die Umweltplanung. Das Angebot reicht von der Beratung über Studien, Generalplaner­leistungen, Objektplanung, Bauüberwachung, Projektsteuerung bis hin zum Monitoring.

Die BKW setzt auf dieses Geschäft, weil der Bedarf an Ingenieurdienstleistungen zum Erhalt und zum Ausbau von Verkehrs-, Energie-, Wasser-, Entsorgungs- oder Kommunikationsinfrastrukturen in Europa sehr gross sei.

Die beiden Gründer der IGR AG, Werner Andres und Hubert Bruch, verkaufen ihre Anteile an die BKW. Andres tritt damit im Alter von 67 Jahren in den Ruhestand, bleibt aber Berater für IGR. Hubert Bruch wird neuer Chef von IGR. Für die Mitarbeitenden soll sich laut BKW nichts verändern.

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