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Charles Vögele leidet unter dem starken Franken

Wegen des hohen Frankenkurses ist dem Schweizer Kleiderkonzern der Start ins Jahr nicht geglückt. Ausserdem stockt die Umsetzung der neuen Einkaufsstrategie.

In den ersten fünf Monaten habe Charles Vögele den Umsatz nicht steigern können, teilte der Konzern ohne Angabe von Zahlen mit. Nur wenn Währungseffekte und Veränderungen der Verkaufsfläche berücksichtigt werden, steigerte die Gruppe den Umsatz leicht, wie es im Communiqué weiter heisst.

Charles Vögele kann zudem die neue Einkaufsstrategie nicht so schnell wie gehofft umsetzen: Die Umschichtung von Alt- auf Neuware nehme mehr Zeit in Anspruch. Zudem würden die Margen wegen Preiserhöhungen im Einkauf belastet.

Die Anleger reagierten mit Ablehnung: In der ersten Handelsstunde verlor der Aktienkurs über 8,5 Prozent. Für Analysten kam die Umsatzwarnung aber nicht überraschend. Zwar leide Vögele durch den tiefen Euro beim Umsatz, jedoch müsste sich dies auch positiv auf die Mieten und Löhne im Euroraum auswirken, schreibt einer der Experten.

Dennoch erwartet Charles Vögele im Gesamtjahr 2011 ein ausgeglichenes Ergebnis. Die Rückkehr in die schwarzen Zahlen ist der Gruppe bereits im letzten Geschäftsjahr geglückt, Charles Vögele erzielte 2010 einen Gewinn von 18 Millionen Franken und einen Umsatz von 1,2 Milliarden Franken.

SDA/jak

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