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Chefs verkaufen Sonova-Aktien für 45,5 Millionen

Nach einer Gewinnwarnung bricht der Aktienkurs des Hörgeräteherstellers um fast ein Viertel ein. Zuvor hat die Konzernspitze massiv Beteiligungen verkauft.

Es passt wie die Faust aufs Auge: Sonova musste gestern völlig unerwartet eine Gewinnwarnung herausgeben. Für das Ende März ablaufende Geschäftsjahr erwartet der Hörgerätehersteller nur noch 1,6 statt 1,7 Milliarden Franken Umsatz und deutlich weniger operativen Gewinn. Die Aktie brach um 22,75 Prozent ein. Kurz vor dem Kurseinbruch hatte die Sonova-Spitze viel Geld gemacht, wie ein Blick ins Register der Schweizer Börse SIX zeigt. Allein seit Anfang März verkauften Mitglieder von Geschäftsleitung und Verwaltungsrat für 45,5 Millionen Beteiligungen am Stäfner Konzern. Innert 10 Tagen wurden der Börse im März 30 Transaktionen gemeldet. Mit Ausnahme von 2 handelte es sich dabei aber nicht um Aktien, sondern um Finanzkonstrukte.

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