Zum Hauptinhalt springen

CSL Behring schafft 50 neue Arbeitsplätze

Die CSL Behring baut kräftig aus und will in den nächsten zwei Jahren erneut 50 zusätzliche Arbeitsplätze schaffen.

Der Hauptsitz der CSL Behring in Bern befindet sich im Wankdorf.
Der Hauptsitz der CSL Behring in Bern befindet sich im Wankdorf.
Keystone

Rund 750 Millionen Franken Umsatz hat die CSL Behring in Bern im vergangenen halben Jahr erzielt. «Dies entspricht einem guten Drittel des Gesamtumsatzes der CSL-Gruppe», sagte Direktionspräsident Uwe E.Jocham gestern auf Anfrage. Die Bedeutung der CSL Behring für die australische Muttergesellschaft hat damit erneut leicht zugenommen.

An ihrem Standort an der Wankdorfstrasse zählt die CSL Behring heute 1081 Mitarbeiter. Über 50sind laut Jocham in den letzten zwölf Monaten dazugekommen. «Im Lauf der nächsten zwei Jahre werden wir nochmals gut 50 Leute anstellen.»

Denn die CSL Behring baut aus: Im Oktober wird ein neues Logistik- und Servicezentrum auf dem Zeughausareal in Betrieb genommen. Gleichzeitig erweitert das Unternehmen den alten Standort. Die Arbeiten liefen nach Plan, sagt Jocham. Insgesamt kostet der Ausbau 65 Millionen Franken; davon sind 23 Millionen für das neue Logistik- und Servicezentrum gleich neben dem bestehenden Gebäude vorgesehen. Es wird eine Grundfläche von 1700 Quadratmetern haben und die Lager sowie die Logistik und die Vorkontrolle der Arzneimittelflaschen beinhalten. Die CSL Behring stellt aus menschlichem Blutplasma Medikamente her.

Vorläufig kein Gestank mehr

Beruhigen kann der Direktionspräsident die Anwohner, die in den vergangenen Wochen wiederholt unter dem Geruch gelitten haben, der aus der Kanalisation gedrungen ist: «Bei bestimmten Wetterbedingungen – wie in diesen sehr kalten Tagen – können wir das nicht ganz verhindern. Aber wir versuchen, die Gerüche so weit wie möglich einzudämmen.»

Die CSL Behring AG gehört zur australischen CSL-Gruppe (CSL Limited). Der Gesamtkonzern hat im vergangenen halben Jahr einen Umsatz von umgerechnet 2,24 Milliarden Franken (+6 Prozent) und einen Reingewinn von 470 Millionen Franken (–3 Prozent) erwirtschaftet.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch