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CSL-Behring-Grossprojekt wird Fall fürs Bundesgericht

Der Biotechnologiekonzerns CSL Behring muss sich wegen des Grossprojekts in Lengnau vor Bundesgericht verantworten. Eine Lengnauerin hat einen Entscheid des Verwaltungsgerichts angefochten.

Muss sich vor dem Bundesgericht in Lausanne verantworten: Die Berner Firma CSL Behring mit Hauptsitz in Lengnau.
Muss sich vor dem Bundesgericht in Lausanne verantworten: Die Berner Firma CSL Behring mit Hauptsitz in Lengnau.
zvg

Das grosse Bauprojekt des Biotechnologiekonzerns CSL Behring im bernischen Lengnau wird ein Fall fürs Bundesgericht. Eine Lengnauer Bürgerin hat einen für sie negativ ausgefallenen Entscheid des bernischen Verwaltungsgerichts nach Lausanne weitergezogen.

Ein Sprecher des Bundesgerichts bestätigte am Mittwoch auf Anfrage eine Meldung des Solothurner Regionalradios 32. Er sagte weiter, das Schreiben der Frau sei erst am Mittwoch eingegangen. Er könne keine weiteren Angaben zum nun folgenden Verfahren machen.

Bei der Beschwerdeführerin handelt es sich nach Angaben der Gemeinde Lengnau von September um eine Frau, welche einen Kilometer weit weg vom Gelände wohnt, auf dem CSL Behring bauen will. Das Unternehmen will dort für 400 Millionen Franken eine Fabrik mit 300 neuen Arbeitsplätzen erstellen.

Die Frau macht nach Angaben ihrer Wohngemeinde unter anderem geltend, sie nutze das Gebiet, in dem CSL Behring bauen wolle, regelmässig für Spaziergänge. Nun werde das Naherholungsgebiet Lengnaumoos zerstört.

Die Berner Kantonsregierung ging vor ein paar Monaten nicht auf die Beschwerde der Frau gegen die Baubewilligung für CSL Behring ein - weil die Frau zu weit weg vom fraglichen Terrain wohne. Das kantonale Verwaltungsgericht stützte diesen Entscheid im September.

CSL Behring hat bisher auf Anfrage noch keine Stellungnahme zur neusten Entwicklung abgegeben, aber eine solche in Aussicht gestellt.

SDA/mas

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