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«Das ist aufsichtsrechtlich bedenklich»

Frankreichs Staatsanwälte ermitteln wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung gegen die UBS. Ein Bankenrechtsexperte erklärt, warum der Fall für die Grossbank noch brenzlig werden könnte.

Die Untersuchungen der französischen Ermittlungsbehörden gegen die UBS laufen auf Hochtouren: Exekutivbeamte vor dem Eiffelturm in Paris.
Die Untersuchungen der französischen Ermittlungsbehörden gegen die UBS laufen auf Hochtouren: Exekutivbeamte vor dem Eiffelturm in Paris.

Die UBS kommt nicht zur Ruhe. Die französische Wirtschaftszeitung «Les Echos» berichtet von der mutmasslich organisierten Anstiftung und Beihilfe zur Steuerhinterziehung durch die UBS in Frankreich. Überdies heisst es laut einem Bericht des Radio Télévision Suisse (RTS), dass die UBS-Mitarbeiter Anleitungen für eine doppelte Buchführung mitbekamen und wie sie heikle Kundendaten im Falle einer Überprüfung vernichten können. Kundenberater aus der Schweiz sollen mit dem Zug über die Grenze nach Frankreich gefahren sein, um ihre Klienten zu treffen. Für diese Treffen seien auch spezielle Visitenkarten ohne UBS-Logo ausgestellt worden, heisst es in dem Bericht.

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