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«Das ist ordnungspolitisch sehr bedenklich»

Die Europäische Zentralbank soll nicht noch mehr Geld drucken, um Staatsschulden zu finanzieren, sagt der Wirtschaftsweise Lars Feld.

Beraten Angela Merkel: Deutsche Wirtschaftsweise mit Lars P. Feld (M.) und der Schweizerin Beatrice Weder di Mauro (l.) bei der Präsentation ihres Jahresgutachtens in Berlin (9.11.2011).
Beraten Angela Merkel: Deutsche Wirtschaftsweise mit Lars P. Feld (M.) und der Schweizerin Beatrice Weder di Mauro (l.) bei der Präsentation ihres Jahresgutachtens in Berlin (9.11.2011).
Keystone

Hoch verschuldete Euro-Länder sollen einen Teil ihrer Schulden an einen Tilgungsfonds mit gemeinsamer Haftung auslagern können. Das schlagen die fünf Wirtschaftsweisen Deutschlands in ihrem jüngsten Bericht vor. Dazu brauche es aber in den Staaten verbindliche Schuldenbremsen wie in der Schweiz, sagt Ratsmitglied Lars P. Feld im BaZInterview – und er warnt: vor einem Auseinanderbrechen der Euro-Zone und einer weiteren Aufblähung der Geldmenge durch die Europäische Zentralbank (EZB). Zudem äussert er sich kritisch zu einem Engagement Chinas beim europäischen Rettungsschirm.

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