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Das lange Warten auf den Dreamliner

Die Auslieferung des Prestigeobjekts von Flugzeugbauer Boeing verzögert sich erneut.

Eine Handvoll gutbetuchter Passagiere liess sich die Gelegenheit nicht nehmen und bezahlte für den Flug bis zu 24'000 Euro. (26. Oktober 2011)
Eine Handvoll gutbetuchter Passagiere liess sich die Gelegenheit nicht nehmen und bezahlte für den Flug bis zu 24'000 Euro. (26. Oktober 2011)
KAZUHIRO NOGI, AFP
Zur Feier des ersten kommerziellen Flugs von Tokio nach Hongkong  wird der Riesenvogel mit Wasser besprüht. (26. Oktober 2011)
Zur Feier des ersten kommerziellen Flugs von Tokio nach Hongkong wird der Riesenvogel mit Wasser besprüht. (26. Oktober 2011)
Vincent Yu, Keystone
Mitarbeiter von Boeing jubeln nach dem Start des Superflugzeugs. (15. Dezember 2009)
Mitarbeiter von Boeing jubeln nach dem Start des Superflugzeugs. (15. Dezember 2009)
Keystone
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Fünf Monate und 600 Flugstunden nach dem Erstflug des Langstrecken-Jets Boeing 787 droht sich die Auslieferung erneut zu verzögern. Wie das Nachrichtenmagazin «Focus» in seiner neuen Ausgabe berichtet, ist das Programm angesichts von 3000 geplanten Test-Flugstunden nach Meinung von Branchenkennern drei Monate hinter Plan.

«Eine weitere Verspätung ist angesichts des aktuellen Zeitplans unvermeidlich», urteilte US-Luftfahrtanalyst Richard Aboulafia in dem Magazin. Die erste Maschine sollte nach mehrfachen Verzögerungen Ende des Jahres an die japanische Fluggesellschaft ANA ausgeliefert werden. Mit der Lieferung kann die Airline nun laut «Focus» im ersten Quartal 2011 rechnen, 33 Monate später als anfangs angekündigt.

Ein Flugzeug aus Leichtmaterialien

Der erste Testflug des Dreamliners im vergangenen Dezember war mit zwei Jahren Verspätung erfolgt. Vorangegangen waren zahlreiche Verschiebungen wegen technischer Probleme. Der Dreamliner besteht etwa zur Hälfte aus Leichtmaterialien wie etwa Kohlefasern, die Maschine soll 20 Prozent weniger Energie verbrauchen als Flugzeuge vergleichbarer Grösse.

Mit der Boeing 787 will der Flugzeugbauer aus Seattle seinem schärfsten Konkurrenten Airbus Kunden für den noch in der Entwicklung befindlichen A350 abspenstig machen. Insgesamt haben nach Angaben von Boeing 56 Firmen 851 Bestellungen abgegeben.

AFP/jak

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