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Das Millionenproblem am Lötschberg

Die Bahnbetreiberin BLS erwartet mit dem Autoverlad Lötschberg einen Verlust von bis zu zwei Millionen Franken. Grund: Ausbleibende Touristen. Nächstes Jahr dürfte sich die Situation weiter verschärfen.

Sorgenkind Autoverlad Lötschberg: Die BLS rechnet mit einem Verlust in Millionenhöhe.
Sorgenkind Autoverlad Lötschberg: Die BLS rechnet mit einem Verlust in Millionenhöhe.
Valérie Chételat (Archiv)

Der Autoverlad Lötschberg bringt der Betreiberin BLS rote Zahlen. Per Ende Jahr erwartet die BLS einen Verlust von bis zu zwei Millionen Franken, wie das Unternehmen vor den Medien in Kandersteg mitteilt.

Bis Ende Juni transportierte die BLS sechs Prozent weniger Fahrzeuge als im ersten Halbjahr 2011. Gründe dafür seien insbesondere der Euro-bedingte Rückgang im Tourismus sowie die Unterbrüche der Zufahrtsstrassen zum Autoverlad im Januar, sagte Urs Hochuli, Leiter Autoverlad.

Situation dürfte sich verschärfen

Die angespannte Kostensituation werde sich nächstes Jahr mit bis zu 1,5 Millionen Franken höheren Trassenpreisen noch verschärfen. Die BLS suche das Gespräch mit dem Bund und bemühe sich um die Senkung der externen und internen Kosten. Ziel sei, dass der Autoverlad ab 2014 wieder kostendeckend sei.

(SDA)

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