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Das vergessene Stiefkind der Finanzbranche

Asset-Management tönt langweilig und war noch nie die Lieblingsdisziplin der Schweizer Banken. Dabei winken steigende Erträge – die jetzt gelegen kämen.

Das Rechnen mit den Vermögen der institutionellen Kunden könnte sich lohnen: UBS-Mitarbeiter in Zürich.
Das Rechnen mit den Vermögen der institutionellen Kunden könnte sich lohnen: UBS-Mitarbeiter in Zürich.
Keystone

Das Asset-Management war nie das Liebkind der Schweizer Banker. Die Vermögensverwaltung, die vorab den professionellen Grossinvestoren – etwa Pensionskassen – mit klugen Anlagestrategien zu guten Renditen verhelfen will, stand immer im Schatten des lukrativeren Private Banking. Diesem Geschäft mit der reichen Privatkundschaft sagte die Bankiervereinigung noch vor einem guten Jahr ein bemerkenswertes Volumenwachstum von 10 oder mehr Prozent voraus. Der Glaube daran scheint inzwischen verloren gegangen zu sein. Neu setzt die Vereinigung auf das Stiefkind Asset-Management.

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