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Das Verstummen der KPT-Delegierten

Nächste Woche tagen die Delegierten der KPT. So viel ist klar: Sie werden dem neuen Verwaltungsrat viele Fragen zu den Mauscheleien des alten Verwaltungsrates stellen. Nach aussen hin geben sich die Delegierten aber zugeknöpft: Sogar der Termin der Delegiertenversammlung hätte geheim bleiben sollen.

Eine Mauer des Schweigens: Das Verwaltungsgebäude der Beamtenkasse KPT in Bern.
Eine Mauer des Schweigens: Das Verwaltungsgebäude der Beamtenkasse KPT in Bern.
Christian Pfander

Eigentlich bilden die 20 Delegierten der KPT-Genossenschaft das «Oberste Organ» der Krankenkasse. So steht es in den Statuten. Sie wählen den Verwaltungsrat, und dieser muss ihnen die Jahresrechnung zur Genehmigung vorlegen.

Doch nun, da die Finanzmarktaufsicht die unrechtmässige Bereicherung des Verwaltungsrates aufgedeckt hat, macht dieses oberste Gremium eher den Anschein eines verschüpften Haufens hilfloser Untergebener, die im Gefühl leben, ohne Erlaubnis nichts sagen zu dürfen über ihr Unternehmen: Nur gerade 2 der 12 kontaktieren Delegierten waren bereit, einen Kommentar zum letzte Woche bekannt gewordene Fehlverhalten ihres Verwaltungsrates abzugeben.

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