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Den Bähnlern reicht es

Nach dem tragischen Tod eines Zugbegleiters ist der Unmut unter den SBB-Angestellten gross. Das Vertrauen zwischen Basis und Spitze scheint weg.

Philipp Felber-Eisele, Philipp Loser
Verschaffen sich Gehör: Angestellte der SBB bei der Trauerfeier für den verstorbenen Zugbegleiter in Zürich. Foto: Walter Bieri (Keystone)
Verschaffen sich Gehör: Angestellte der SBB bei der Trauerfeier für den verstorbenen Zugbegleiter in Zürich. Foto: Walter Bieri (Keystone)

«Traurig, dass zuerst etwas Schlimmes passieren musste, bevor man etwas unternimmt.» – «Mir ist die Tür nach dem Schliessbefehl auch schon an den Rücken gestossen.» – «Ich hoffe, sein schrecklicher Tod ist nicht umsonst gewesen.»

Trauer, Wut, Vorwürfe an die SBB-Führung. Es vermischt sich gerade alles, in den Tagen nach dem tragischen Unfall in Baden, bei dem ein 54-jähriger Zugbegleiter zu Tode kam. In sozialen Medien melden sich Dutzende SBB-Mitarbeiter offen zu Wort. Sie schreiben darüber, wie sie selber schon mit Türproblemen zu kämpfen hatten. Sie schreiben darüber, wie sie Vorfälle melden, aber nie mehr etwas davon hören. Sie schreiben darüber, wie sehr sie den Verstorbenen vermissen.

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