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Denner-Chef Bamert geht nach nur einem Jahr

Überraschender Chefwechsel bei der Discounterkette: Peter Bamert nimmt nach nur einem Jahr den Hut – wegen strategischer Differenzen. Der Umsatz stieg unterdessen.

Ein kurzer Aufenthalt: Bamert, damals noch designierter CEO, bei einem Referat bei der Bilanz-Pressekonferenz im Januar 2009.
Ein kurzer Aufenthalt: Bamert, damals noch designierter CEO, bei einem Referat bei der Bilanz-Pressekonferenz im Januar 2009.
Keystone

Der Grund sind laut einer Mitteilung des Unternehmens unterschiedliche Auffassungen über die Strategie. Peter Bamert hatte den Chefposten erst zu Beginn des letzten Jahres angetreten. Die Trennung per Ende Januar 2011 erfolge im gegenseitigen Einverständnis zwischen Bamert und dem Denner- Verwaltungsrat sowie der Migros, heisst es in der Mitteilung der Migros-Tochter.

Bamerts Aufgabe wird vorübergehend Mario Irminger übernehmen, derzeit Finanzchef bei Denner. Wer der endgültige Nachfolger von Bamert wird, hat Denner noch nicht bekannt gegeben.

Kleine Steigerung beim Umsatz

Wie Denner zudem bekannt gab, stieg der Umsatz im vergangenen Jahr um 0,8 Prozent auf 2,78 Milliarden Franken. Das Wachstum der Discounterkette im vergangenen Jahr erfolgte trotz massiver Preissenkungen, wie das Unternehmen betonte: Bei mehr als einem Fünftel des Sortiments, rund 380 Produkten, habe man die Preise gesenkt.

Damit hat Denner nach eigener Einschätzung seine Position als Nummer drei im Schweizer Detailhandel gestärkt. Das Filialnetz des Unternehmens umfasst mittlerweile 761 Standorte. Im laufenden Jahr sollen 10 bis 15 neue Läden eröffnet werden.

SDA/raa

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