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Hier klettert der Letzte aus dem Bohrkopf

Bei Effingen AG ist der Durchstich des neuen Bözberg-Tunnels erfolgt. Wegen des instabilen Felsens war die Öffentlichkeit nicht zugelassen.

Handschlag nach dem Durchstich: Mineure vor dem Bohrkopf der Tunnelbohrmaschine des Bözberg-Bahntunnels. (29. November 2017)
Handschlag nach dem Durchstich: Mineure vor dem Bohrkopf der Tunnelbohrmaschine des Bözberg-Bahntunnels. (29. November 2017)
Gaetan Bally, Keystone
Wegen des instabilen Felsens fand der Durchstich unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.
Wegen des instabilen Felsens fand der Durchstich unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.
Gaetan Bally, Keystone
Von der anderen Seite sieht der Tunnel so aus.
Von der anderen Seite sieht der Tunnel so aus.
Gaetan Bally, Keystone
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Der neue Bözberg-Eisenbahntunnel ist am Mittwoch durchbrochen worden. Der Durchstich auf der Nordseite bei Effingen AG fand aus Sicherheitsgründen unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

Wegen des instabilen Felsens beim Portal habe die Gefahr von Steinschlägen oder Hangrutschungen bestanden, begründete die SBB am Donnerstag das unübliche Vorgehen. Deshalb habe man für den Durchstich besondere Sicherheitsmassnahmen ergriffen.

Hang permanent überwacht

Die bestehende Strecke im Bereich des heutigen Bözberg-Bahntunnels wurde mit einer temporären Abrollschutzwand geschützt. Während des Durchstichs wurde der Hang permanent von Messinstrumenten überwacht. Zudem wurde eine Nothalteeinrichtung installiert, damit bei einem Abrutschen des Gerölls die Stammstrecke sofort hätte gesperrt werden können.

Nun wird das Tunnelportal gesichert. Die offizielle Feier des Durchstichs findet am 13. Dezember statt.

Grösstes Einzelprojekt

Die 350 Millionen Franken teure und 2,7 Kilometer lange Doppelröhre durch den Bözberg ist das Kernstück des 4-Meter-Korridors auf der Gotthard-Achse. Es ist zugleich das grösste Einzelprojekts für den Korridor.

Die ersten Züge werden ab Ende 2020 fahrplanmässig durch den neuen Bözbergtunnel fahren. Bis 2022 wird der alte Tunnel zu einem Dienst-und Rettungsstollen umgebaut.

SDA/chi

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