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Wie lange hält Frankreich am gefallenen Superstar fest?

Renault-Chef Carlos Ghosn sitzt in Tokio im Gefängnis. Zuhause kann er aber auf Rückhalt zählen. Noch. Eine Geschichte über Geld, Gier und Grössenwahn.

Thomas Fromm,  Leo Klimm und Christoph Neidhart
Der Renault-Chef Carlos Ghosn muss am Dienstag in Tokio vor Gericht erscheinen. Foto: Regis Duvignau (Reuters)
Der Renault-Chef Carlos Ghosn muss am Dienstag in Tokio vor Gericht erscheinen. Foto: Regis Duvignau (Reuters)

Der Mann war knallhart und erfolgreich. Man erzählte sich, dass er am Morgen der Erste im Büro war und abends der Letzte. Wenn er nicht da war, arbeitete er im Privatjet der Firma Nissan weiter: Renault-Chef Carlos Ghosn, der Mann, der den Autokonzern Nissan vor der Pleite gerettet hat, der Mann mit den drei Pässen – Brasilien, Libanon, Frankreich. Er sei «kein Ausserirdischer, wohl aber ein Multiirdischer», sagte er einmal über sich selbst.

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