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Der Glivec-Entscheid: 7 Fragen, 7 Antworten

Novartis hat den Patentstreit in Indien um sein Krebsmedikament Glivec verloren. Folgen andere Länder dem Beispiel Indiens? Geraten sich Bern und Delhi nun in die Haare? Die Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Fragen zur Zukunft von Novartis in Indien: Empfang beim Sitz des Basler Pharmamultis in Mumbai. (1. April 2013)
Fragen zur Zukunft von Novartis in Indien: Empfang beim Sitz des Basler Pharmamultis in Mumbai. (1. April 2013)
Reuters
Erklärte die Haltung des Konzerns nach dem Urteil des obersten indischen Gerichtshofs: Indien-Chef von Novartis, Ranjit Shahani. (1. April 2013)
Erklärte die Haltung des Konzerns nach dem Urteil des obersten indischen Gerichtshofs: Indien-Chef von Novartis, Ranjit Shahani. (1. April 2013)
Reuters
Fokus auf den Schweizer Pharmaproduzenten: Novartis-Hauptsitz in Mumbai am Tag der Entscheidung im Glivec-Fall.
Fokus auf den Schweizer Pharmaproduzenten: Novartis-Hauptsitz in Mumbai am Tag der Entscheidung im Glivec-Fall.
Reuters
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Wie stark fällt der Entscheid des indischen Gerichts für Novartis finanziell ins Gewicht?

In Indien leben 1,2 Milliarden Menschen. So gesehen, wäre das für Novartis ein potenziell riesiger Markt für seine Medikamente. Weltweit setzte Novartis 2011 mit dem Krebsmedikament Glivec 4,7 Milliarden Dollar um. Trotzdem fällt der Entscheid des obersten Gerichts in Indien für Novartis aktuell nicht gross ins Gewicht. Laut eigenen Angaben gibt der Pharmamulti in Indien derzeit 95 Prozent des verabreichten Glivec gratis über Stiftungen ab. Eine Behandlung mit Glivec kommt in westlichen Ländern auf 70'000 Franken jährlich zu stehen. In Indien sind es mit einem Nachahmerprodukt 2500 Franken.

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