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Der «Lügner» von Alstom schlägt zurück

Das Pariser Drama um die Zukunft von Alstom erhält immer spektakulärere Züge.

Alstom-Chef Patrick Kron wehrt sich gegen die Vorwürfe im Zusammenhang mit der geplanten Übernahme des Unternehmens.
Alstom-Chef Patrick Kron wehrt sich gegen die Vorwürfe im Zusammenhang mit der geplanten Übernahme des Unternehmens.
Remy de la Mauviniere (AP, Keystone)

Jeden Tag eine neue Episode, fast stündlich neue Spekulationen und Vorwürfe: Am Mittwoch hat sich nun Patrick Kron, der Konzernchef und Präsident des Verwaltungsrats der Energie- und Transportgruppe, erstmals in einem exklusiven Interview in «Le Monde» zur harschen Kritik an seiner Person geäussert. Die Interviewer sprachen mit Kron kurz nach dem Ende der spätnächtlichen Verwaltungsratssitzung, in der sich Alstom erst einmal einstimmig für eine genaue Studie der Offerte von General Electric (GE) entschieden hatte. Bis Ende Mai will man sich Zeit geben. In dieser Phase soll es auch dem deutschen Rivalen Siemens offenstehen, ein ausformuliertes Angebot zu unterbreiten. GE, so erfuhr man nun, bietet 12,35 Milliarden Euro für die Übernahme der Energiesparte von Alstom, der Divisionen Power und Grid, die mit rund 14 Milliarden Euro jährlich etwa 70 Prozent zum Gesamtumsatz des Unternehmens beitragen. Der Rest kommt vom Zuggeschäft, dem TGV vorab.

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