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Der Star der Finanzberater will kein «Drückerkönig» sein

Carsten Maschmeyer sitzt im Verwaltungsrat von Swiss Life. In Deutschland kämpft er gegen Journalisten, die kritisch über ihn berichten.

Carsten Maschmeyer: Der Gründer des Allgemeinen Wirtschaftsdienstes (AWD) verkaufte seine Firma an Swiss Life.
Carsten Maschmeyer: Der Gründer des Allgemeinen Wirtschaftsdienstes (AWD) verkaufte seine Firma an Swiss Life.
Keystone

Seine Freunde haben klingende Namen: Christian Wulff etwa, der Bundespräsident. Oder Gerhard Schröder, der Ex-Kanzler. Carsten Maschmeyer, seit 2009 Verwaltungsrat des Schweizer Versicherungskonzerns Swiss Life, verkehrt mit den Grossen und Mächtigen.

Doch jetzt gerät der Star der Finanzberatungsbranche ins Zwielicht. Nicht nur soll der Allgemeine Wirtschaftsdienst (AWD), den er einst gegründet und für viel Geld an die Swiss Life verkauft hat, auf dem Rücken von Kleinanlegern Geschäfte gemacht haben. Die «Frankfurter Allgemeine Zeitung» (FAZ)berichtet zudem, Maschmeyer lanciere einen «Grossangriff auf die Pressefreiheit». Ziel der angeblichen Attacke: Journalisten des Norddeutschen Rundfunks (NDR). Deren Film «Der Drückerkönig und die Politik», der kürzlich bei der ARD lief, berichtet über die engen Verbindungen Maschmeyers zur Politik.

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