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Deutscher Insiderverdacht erstreckt sich bis in die Schweiz

Im Übernahmepoker des Maschinenbauers Meyer Burger um die Solarfima Roth & Rau sollen Investoren die Kurse frisiert haben. Die deutsche Bankenaufsicht arbeitet bereits an einem Dossier für die Staatsanwälte.

Firmenchef Dietmar Roth (l.) hat seine Anteile an Roth & Rau bereits verkauft. Meyer-Burger-Chef Peter Pauli (r.) schielt auf die restlichen Anteile.
Firmenchef Dietmar Roth (l.) hat seine Anteile an Roth & Rau bereits verkauft. Meyer-Burger-Chef Peter Pauli (r.) schielt auf die restlichen Anteile.
Keystone

Für die Investoren des deutschen Solarmaschinenherstellers Roth & Rau wird es brenzlig. Sie stehen im Verdacht, Insidergeschäfte getätigt zu haben, was derzeit die Bankenaufsicht (Bafin) in Deutschland untersucht. Und damit wird es auch für den Schweizer Maschinenbauer Meyer Burger heikel, der Roth & Rau seit Monaten übernehmen will. Zum Kauf kam es bisher nicht. Die grössten Investoren der Roth & Rau waren mit dem Angebot bislang nicht zufrieden und haben sich gegen den Verkauf entschieden.

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