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Deutschland will Ex-Wegelin-Banker nach Amerika ausliefern

Der frühere Kundenberater Roger K. muss sich vor einem US-Richter für Beihilfe zur Steuerhinterziehung verantworten. Der in Frankfurt verhaftete Zürcher wird an die USA überstellt.

Ruht noch nicht in Frieden: Ein Schild am ehemaligen Hauptsitz der Bank Wegelin. Bild: Keystone/Ennio Leanza
Ruht noch nicht in Frieden: Ein Schild am ehemaligen Hauptsitz der Bank Wegelin. Bild: Keystone/Ennio Leanza

Für den Zürcher Vermögensverwalter Roger K., der bis 2012 für die Privatbank Wegelin tätig gewesen war, wird die Vergangenheit zur persönlichen Tragödie. Der vierfache Familienvater mit Wohnort in einer Gemeinde am rechten Zürichseeufer wird von Deutschland an die US-Justiz ausgeliefert. Das hat kürzlich das zuständige Oberlandesgericht Frankfurt entschieden. Laut einem Sprecher des Gerichts soll sich der Schweizer Privatbanker bereits in Kürze am Flughafen Frankfurt einfinden, von wo er dann nach Übersee überstellt wird. Falls Roger K., der sich auf Kaution auf freiem Fuss befindet, dem gerichtlichen Beschluss keine Folge leiste, dann würde der hinterlegte Betrag von 100'000 Euro verfallen und K. international zur Fahndung ausgeschrieben. Gemäss seiner Bewährungsauflagen darf er Deutschland nicht verlassen.

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