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Die Finma lässt sich Zeit, viel Zeit

Seit über einem Jahr ist die Finma damit beschäftigt, die marktfremde Kursentwicklung der Valiant-Aktie zu untersuchen. Bei einer derart langen Überprüfung kommt der Verdacht auf, es sei nicht alles mit rechten Dingen zu- und hergegangen.

Was ist falsch gelaufen?: Sitz der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht FINMA in Bern.
Was ist falsch gelaufen?: Sitz der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht FINMA in Bern.
Keystone

Was ist im vergangenen Jahr falsch gelaufen bei der Valiant-Bank? Wie war es möglich, dass der Aktienkurs jahrelang jeglicher Unbill zu trotzen vermochte, nur um plötzlich aus dem Nichts im freien Fall in die Tiefe zu sacken? Antworten auf solche Fragen erwartet die Öffentlichkeit von der Finanzmarktaufsicht (Finma) — und dies seit über einem Jahr. Am 27. Oktober vergangenen Jahres hat Valiant die Finma schriftlich gebeten, den Handel in Valiant-Aktien zu untersuchen, nachdem die Aktie innert drei Tagen 20 Prozent des Werts verloren hatte. Ebenfalls ihrer Treuhandgesellschaft KPMG erteilte sie den Auftrag, die wundersame Aktienkursentwicklung unter die Lupe zu nehmen.

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