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Die «Huffington Post» wird verkauft

Die Internet-Provider AOL übernimmt für 315 Millionen Dollar die «Huffington Post». Der neue Besitzer möchte mit der Onlinezeitung neue Massstäbe setzen.

Bleibt auch unter neuer Führung Chefredaktorin: Arianna Huffington.
Bleibt auch unter neuer Führung Chefredaktorin: Arianna Huffington.
Keystone

Der Internet-Provider AOL will für 315 Millionen Dollar die erfolgreiche Onlinezeitung «Huffington Post» kaufen, die monatlich fast 25 Millionen Besucher zählt. Wie AOL mitteilt, will die Firma rund 300 Millionen Dollar davon in bar zahlen.

Die Spitzen der Zeitung und von AOL haben der Transaktion bereits zugestimmt, und auch die Aktionäre der Zeitung waren einverstanden. Der Kauf soll Ende des ersten oder Anfang des zweiten Quartals 2011 erfolgen. Die «Huffington Post» ist zwar in Privatbesitz, aber die Transaktion muss von der US-Regierung abgesegnet werden.

Arianne Huffington bleibt Chefredaktorin

Die linksgerichtete Mitgründerin und Chefredaktorin der Onlinezeitung, Arianna Huffington, soll Chefredaktorin der Huffington Post Media Group werden, unter der sämtliche Inhalte von «Huffington Post» und AOL vereint sein werden. AOL-Chef Tim Armstrong sagte, der Kauf der «Huffington Post» werde eine US-Medienfirma der kommenden Generation schaffen, die von globaler Reichweite sei.

Die 2005 mit nur einer Million Dollar Startkapital gegründete «Huffington Post» gehört in den USA mittlerweile zu den am meisten besuchten Websites.

SDA/mrs

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