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Die letzte Stunde des Jumbolino ist gekommen

Die Swiss schickt den Jumbolino in Pension. Der Flugzeug-Typ hebt in diesen Tagen zum letzten Mal ab.

Zwölf Jahre gute Dienste: Ein Avro Jumbolino der Swiss landet im Winter des Jahres 2005 auf dem Flughafen in Kloten. (1. November 2005)
Zwölf Jahre gute Dienste: Ein Avro Jumbolino der Swiss landet im Winter des Jahres 2005 auf dem Flughafen in Kloten. (1. November 2005)
Steffen Schmidt, Keystone
Piloten verlassen einen Jumbolino der Swiss International Airlines, auf dem ein Alpaufzug abgebildet ist. (2. Juni 2006)
Piloten verlassen einen Jumbolino der Swiss International Airlines, auf dem ein Alpaufzug abgebildet ist. (2. Juni 2006)
Alessandro Della Bella, Keystone
Ein Jumbolino der British Airways steuert den Flugplatz in Sitten VS an. (16. März 2002)
Ein Jumbolino der British Airways steuert den Flugplatz in Sitten VS an. (16. März 2002)
Andrée-Noëlle Pot, Keystone
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Der Jumbolino hat bei der Swiss ausgedient. Das langjährige Arbeitspferd der Europa-Flotte absolviert am Montagabend den letzten Flug mit zahlenden Passagieren von London nach Zürich.

Nach dem Start um 17.15 Uhr Ortszeit vom City-Flughafen der britischen Hauptstadt ist die Landung in Kloten um 19.50 Uhr vorgesehen. Der Flug sei mit 81 Passagieren ausgebucht, sagte Swiss-Sprecherin Meike Fuhlrott auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda.

Wie ein Phoenix aus der Asche

Damit hat das letzte Exemplar des Avro RJ, den viele Piloten, Flugbegleiter und Passagiere Jumbolino nennen, seinen kommerziellen Dienst für die Schweizer Airline getan. Einen allerletzten Ehrenflug darf die Maschine am morgigen Dienstag von Genf nach Zürich antreten, wo sie mit einer Zeremonie offiziell aus dem Flugbetrieb der Swiss verabschiedet wird.

Insgesamt hatte die Swiss, die sich 2002 wie ein Phoenix aus der Asche der untergegangenen Swissair erhoben hatte, 21 Avro-Maschinen von der einstigen Swissair-Tochter Crossair übernommen. Sie bildeten das Rückgrat der Europaflotte. Im Zuge der jüngsten Flottenerneuerung wurden sie ab 2016 fortlaufend durch die neuen Mittelstreckenjets C-Series des kanadischen Herstellers Bombardier ersetzt. Einige Jumbolinos der Swiss wurden an eine Wartungsfirma verkauft, die sie als Ersatzteillager verwendet. Andere gingen zurück an eine Leasinggesellschaft oder wurden sonst weiterverkauft.

Die letzte Swiss-Avro mit der Immatrikulation HB-IYZ wird an die kanadische Firma Tronos Aviation veräussert. Diese hat bereits eine ganze Jumbolino-Flotte für andere Fluggesellschaften im Einsatz.

SDA/fal

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