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«Die Migros kann nicht zu mächtig werden»

Die Migros ist auf Expansionskurs. Sie will kleine Apotheken in ihren Filialen platzieren und weitere Gesundheitszentren eröffnen. «Das ist ein logischer Schritt», sagt Migros-Chef Herbert Bolliger.

Zimmer mit Aussicht: Migros-Chef Herbert Bolliger in der Migros-Zentrale in der Stadt Zürich.
Zimmer mit Aussicht: Migros-Chef Herbert Bolliger in der Migros-Zentrale in der Stadt Zürich.
Lucian Hunziker/Ex-Press

Die Migros versorgt die Schweizerinnen und Schweizer mittlerweile von der Wiege bis zur Bahre. Wann wird die Migros ein Bestattungsunternehmen kaufen, Herr Bolliger?Herbert Bolliger: Das haben wir nicht geplant.

Die Frage liegt aber auf der Hand. Die Migros hat eine ­Offensive im Gesundheitsmarkt gestartet. Sie hat sich im vergangenen Jahr an den Santémed-Gesundheitszentren beteiligt. Nun will sie kleine Apotheken in den Filialen platzieren.Wir verfolgen mit unseren Akquisitionen eine klare Strategie. Bereits Migros-Gründer Gottlieb Duttweiler hat in den Statuten verankert, dass die Migros sich für die Gesundheit der Bevölkerung engagieren soll. Mit unseren gesunden Produkten oder den Fitnesszentren hatte die Migros schon immer Berührungspunkte zum Thema Gesundheit. Mit der Beteiligung an der Gesundheitsdienstleisterin Medbase konnten wir erstmals Arztpraxen kaufen. Die Akquisition der Gesundheitszentren von Santémed war dann ein logischer Schritt, denn das Thema Gesundheit wird immer wichtiger.

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