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«Die Post lässt die Landregionen nicht im Stich»

Postchefin Susanne Ruoff verteidigt die Schliessung von Poststellen und kontert die Kritik der Politiker. Und sie ­erklärt, wie sie auf die Ängste der Personals eingeht.

Stefan Schnyder
Postchefin Susanne Ruoff blickt zufrieden auf ein Jahr zurück, das für viele Mitarbeiter grosse, zum Teil unerfreuliche Veränderungen mit sich brachte.

Die Post will 400 bis 500 Poststellen schliessen und ihre Dienste vermehrt in Post­agenturen anbieten. Das hat für viel Kritik gesorgt. Hat Sie dies ­überrascht?Susanne Ruoff: Nein – uns war von Anfang an klar, dass wir mit einer solchen Ankündigung nicht nur Zuspruch ernten werden und dass es dazu verschiedene Meinungen geben wird. Denn die Poststellen sind ein emotionales Thema. Deshalb war diese Kritik für mich keine Überraschung. Wichtig ist nun, dass wir den ­Dialog mit den Kunden, den Kantonen und den Gemeinden führen.

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