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Die Welt lässt sich nicht beziffern

Grüne Wirtschaft: Recycling und Umweltschutz lassen sich schwer in Paragrafen fassen.

Wir sollten weniger Rohstoffe verbrauchen, mehr rezyklieren und mehr umweltrelevante Information erhalten, damit wir die richtige Wahl treffen. Die drei Ziele, die der Bundesrat mit einer Revision des Umweltschutzgesetzes anstrebt, sind politisch wie kulturell wohl unbestritten.

Doch die Idee der grünen Wirtschaft in Paragrafen zu fassen, ist schwierig. Es beginnt schon bei der Frage: Was ist ökologisch vorzuziehen? Ein Beispiel: Ein Kilo Biotomaten in der Region zu produzieren, verursacht einen C02-Ausstoss von 100 Gramm – bei normalen Tomaten aus Spanien ist mit 1500 Gramm zu rechnen. Den Unterschied machen die Anbaumethode und der Transport. Die Wahl scheint in diesem Falle klar.

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