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«Ein Eurokurs zwischen 1.20 und 1.25 ist für einige Exporteure immer noch tödlich»

Den heimischen Exportfirmen in der Region Bern schmelzen die Margen weg – reihum greifen sie zu Massnahmen.

Beim Autozulieferer Styner + Bienz in Niederwangen: Dem Mutterhaus Adval Tech drohen laut Grossaktionär Willy Michel «grösste Schwierigkeiten».
Beim Autozulieferer Styner + Bienz in Niederwangen: Dem Mutterhaus Adval Tech drohen laut Grossaktionär Willy Michel «grösste Schwierigkeiten».
Franziska Scheidegger

Stück für Stück fällt in die grosse Kiste, rund um die Uhr, sieben Tage die Woche. Ein stetiger Strom von Metallteilen verlässt die Stanzmaschine in der Produktionshalle von Styner + Bienz in Niederwangen. Die Teile werden später in Deutschland und anderswo in Autos verbaut – millionenfach.

Doch was nach einem lukrativen Grossauftrag tönt, ist für das Unternehmen und für seine Muttergesellschaft Adval Tech zu einem Verlustgeschäft geworden. Obwohl die Produktion optimiert und der Materialverbrauch minimiert ist, werfen die Teile keinen Gewinn ab. Noch im Frühling zeigte sich Adval-Tech-Chef Jean-Claude Philipona optimistisch, dieses Jahr wieder in die schwarzen Zahlen zurückzukehren. Doch die ausufernde Krise des Euro und die damit verbundene Rekordstärke des Schweizer Frankens werden ihm einen Strich durch die Rechnung machen: Die Industriegruppe wird das Jahr wohl bestenfalls mit einer roten Null abschliessen.

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