Zum Hauptinhalt springen

Ein fataler Engpass

Der Nachschub lebenswichtiger Medikamente wie etwa Chemotherapiemittel harzt. Dafür mitverantwortlich ist die Pharmaindustrie.

Notstand: Die Spitäler müssen bei Chemotherapien zum Teil auf Lieferanten im Ausland zurückgreifen.
Notstand: Die Spitäler müssen bei Chemotherapien zum Teil auf Lieferanten im Ausland zurückgreifen.
Keystone

Die Medikamentenknappheit in der Schweiz spitzt sich zu. Seit Anfang Jahr sind bei den Spitälern rund 60 Meldungen über Lieferengpässe eingegangen. Das sind gleich viele Fälle wie im vergangenen Jahr insgesamt. Die Spitäler müssen auf andere Medikamente mit dem gleichen Wirkstoff oder Generika ausweichen oder auf Lieferquellen im Ausland zurückgreifen. Besonders stark betroffen sind mehrere Chemotherapie-Medikamente, deren Patentschutz längst abgelaufen ist. An diesem Fall lassen sich zahlreiche Ursachen des Problems aufzeigen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.