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Ein neuer Anstrich für die UBS – in der gesamten Schweiz

Neue «Kundenmanager» und schönere Filialen: Der Bankkonzern will laut einem Zeitungsbericht in den heimischen Markt investieren – in grossem Stil.

Frühjahrsputz zuweilen nötig: Reinigung des UBS-Signets an der Filiale am Multertor in St. Gallen.
Frühjahrsputz zuweilen nötig: Reinigung des UBS-Signets an der Filiale am Multertor in St. Gallen.
Keystone

Wie die «NZZ am Sonntag» in ihrer aktuellen Ausgabe berichtet, will Lukas Gähwiler, seit drei Monaten Schweiz-Chef der Grossbank, die Filialen in der gesamten Schweiz auffrischen. «Wir werden über die nächsten drei Jahre sämtliche unserer Geschäftsstellen umbauen und dafür einen grösseren, dreistelligen Millionenbetrag investieren», zitiert ihn die Zeitung.

Sämtliche Geschäftsstellen in der Schweiz sollen demnach mit denselben Möbeln, Materialien und Farben ausgestattet werden – heller und frischer als bisher. Und mit einem so genannten Kundenmanager: Statt Kunden vor gläsernen Schaltern warten zu lassen, soll der Mitarbeiter oder die Mitarbeiterin die Gäste der Filiale begrüsse, ihre Bedürfnisse abklären und dann zu den zuständigen Mitarbeitern begleiten.

Ehrgeiziges Ziel der «integrierten» Bank

Auch sonst lautet das Motto offenbar «Erfolg durch Vereinheitlichung. Laut der «NZZ am Sonntag» sollen die Bereiche Privatkundengeschäft, Private Banking, Investmentbanking, Firmenkundengeschäft und Asset Management zu einer «integrierten» Bank zusammengeführt werden.

Mit möglichen Folgen für die Angestellten: Ein Firmenkunden-Betreuer beispielsweise soll selbst bei optimalem Einsatz nur 75 Prozent seiner Leistung erreichen – der Rest soll laut Gähwiler davon abhängen, wie eng er mit Kollegen aus den anderen Bereichen kooperiere. Im Zuge dieser Pläne verringert die Grossbank die Anzahl ihrer «Regionen» von zwölf auf zehn und hat zudem eine neue Leitungsfunktion für deren Management besetzt.

Landesweites Sponsoring im Sport

Um das wichtige Standbein Schweiz zu stärken, das im ersten Quartal etwa 40 Prozent des Vorsteuergewinns einbrachte, will die UBS laut dem Bericht auch beim Sponsoring eher in die Breite gehen – zum Beispiel mit dem Engagement beim schweizweiten Leichtathletik-Wettbewerb «Kids Cup» für Kinder bis 15 Jahre.

Laut der «NZZ am Sonntag» geht es dem Bankkonzern allerdings nicht in erster Linie darum, neue Kunden zu gewinnen. Dagegen verspreche sie sich viel von der Tatsache, dass zwei Drittel der Kunden, die die Bank in der Krise verliessen, ihre Beziehung zur UBS nicht vollständig aufgelöst hätten.

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