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Erfolg für Denner im Cola-Streit

Ab dem Monat September verkauft Denner Coca-Cola aus der Schweiz. Das Einverständnis der Weko für den Deal steht aber noch aus.

Bald im Denner erhältlich: In der Schweiz abgefülltes Coca-Cola kommt in die Läden. (Archiv Reuters)
Bald im Denner erhältlich: In der Schweiz abgefülltes Coca-Cola kommt in die Läden. (Archiv Reuters)

Nach monatelangem Streit zwischen dem Getränke-Hersteller Coca-Cola und Denner haben sich die beiden Parteien gemäss «Blick» einigen können. Der Discounter stoppt den Parallelimport des schwarzen Softgetränks aus Tschechien und bringt per September die Zwei-Liter-Flasche des Schweizer Cola-Abfüllbetriebs in die Regale. Der Preis wird mit 1.95 Franken der gleiche sein wie bisher.

«Wir haben unser Ziel erreicht und uns mit Coca-Cola Schweiz geeinigt», erklärt Denner-Sprecherin Paloma Martino. Ein Parallelimport könne keine dauerhafte Lösung sein. Überdies wird Denner zusätzlich diverse Cola-Getränke in der Ein- und 1,5-Liter-Flasche ins Sortiment aller 800 Filialen aufnehmen.

Der Fall ist noch nicht ganz gegessen

Noch zu Beginn des Jahres 2014 war noch keine Einigung in Sicht. «Wir wehren uns gegen hoch profitable Marktanbieter, denen es nur ums Abschöpfen geht», meinte Mario Irminger, der Chef des Discounters, und brach die Geschäftsbeziehung zum Schweizer Abfüller ab. Denner wehrte sich infolge gegen die «unzulässige Marktabschottung» mit dem Erfolg, dass die Wettbewerbsbehörde Weko eine Vorabklärung startete. Der Druck blieb nicht ohne Folgen. «Mittlerweile ist es so, dass wir das Softgetränk zu angemessenen Preisen in der Schweiz beziehen können», stellt Martino fest. Coca-Cola Schweiz äusserte sich nicht zu den Preisen.

Für die Weko ist der Fall aber noch nicht ganz gelöst. Man werde nun prüfen, ob sich die wettbewerbsrechtlichen Aspekte geklärt hätten. Danach werde man auch über die Einstellung oder Weiterführung der Vorabklärung entscheiden, sagt Weko-Vizedirektor Patrik Ducrey gegenüber dem «Blick».

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