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Ex-Post-Chef Bucher tritt ins Fettnäpfchen

Der frühere Post-Chef Jürg Bucher mischt sich immer noch ein bei der Post. Das kommt gar nicht gut an. «In Zukunft sollte Herr Bucher besser schweigen», sagt SP-Präsident Christian Levrat.

Dominik Balmer
Jürg Bucher: Der Ex-Post-Chef steht wegen Aussagen zur Post in der Kritik.
Jürg Bucher: Der Ex-Post-Chef steht wegen Aussagen zur Post in der Kritik.
Beat Mathys
Franziska Teuscher: Die Berner Nationalrätin (Grüne) findet das Vorpreschen von Jürg Bucher «unfair».
Franziska Teuscher: Die Berner Nationalrätin (Grüne) findet das Vorpreschen von Jürg Bucher «unfair».
zvg
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Jürg Bucher war bis Ende August Chef der Schweizerischen Post. Der Spitzenmanager galt als harmoniebedürftig. Wichtig sei ihm als Post-Chef immer auch die Aussenwirkung gewesen, heisst es aus dem Grosskonzern.

Doch kaum steht Bucher nicht mehr an der Post-Spitze, ist es vorbei mit der Harmonie. An einem Wirtschaftsanlass am Dienstag in Bern plädierte Bucher, mittlerweile Verwaltungsrat der Valiant-Bank, in einem Referat für die Aufhebung des Restmonopols der Post bei den Briefen bis 50 Gramm aus. Gleichzeitig sprach er sich für eine Teilprivatisierung der Post und deren Finanztochter Postfinance analog dem Modell der Swisscom aus.

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