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Ex-Syngenta-Präsident Imhof gestorben

Der ehemalige Verwaltungsratspräsident des Basler Argrochemiekonzerns Syngenta, Heinz Imhof, ist am Freitag in Genf verstorben.

Imhof starb im Alter von 66 Jahren nach langer, schwerer Krankheit, wie die Familie am Montag mitteilte.

Imhof hat die Syngenta von ihrer Gründung im November 2000 bis zu seinem aus gesundheitlichen Gründen erfolgten Rücktritt im September 2005 präsidiert. Nach seinem Studienabschluss als Agronom an der ETH Zürich trat Imhof in die damalige Sandoz ein.

Dort habe Imhof eine hervorragende Karriere im In- und Ausland durchlaufen und sei Mitglied der Konzernleitung gewesen, schreibt Syngenta in einer Mitteilung vom Montag.

Nach der Fusion zu Novartis war Imhof zunächst Leiter des Saatgutgeschäftes und später des gesamten Agribusiness sowie Mitglied der Geschäftsleitung von Novartis. Höhepunkt seiner Karriere sei die Übernahme des VR-Präsidiums der Syngenta gewesen, schreibt der Konzern.

Imhof habe nicht nur die Gründung mit unternehmerischer Weitsicht und unermüdlichem Einsatz ermöglicht, unter seiner Leitung seien auch die strategischen Grundlagen für den heutigen Erfolg von Syngenta erarbeitet worden, heisst es in der Würdigung. «Wir haben eine grosse Persönlichkeit und einen guten Freund verloren», wird VR-Präsident Martin Taylor zitiert.

AP/mbr

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