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Falsch gejammert

Der Druck auf das Bankgeheimnis koste massenhaft Jobs in der Schweizer Finanzindustrie, wird derzeit geklagt. Das ist nur ein Teil der Wahrheit. Weltweit müssen Banker ihren Arbeitsplatz räumen.

Auch im laufenden Jahr werden Tausende Bank-Arbeitsplätze auf der ganzen Welt verschwinden. Die Schweiz macht da keine Ausnahme: Paradeplatz mit Blick auf die Grossbanken UBS und Credit Suisse.
Auch im laufenden Jahr werden Tausende Bank-Arbeitsplätze auf der ganzen Welt verschwinden. Die Schweiz macht da keine Ausnahme: Paradeplatz mit Blick auf die Grossbanken UBS und Credit Suisse.
Keystone

Bankgeheimnisbewahrer und rechtskonservative Politiker haben ein neues Steckenpferd entdeckt: Wegen des internationalen Drucks auf das Schweizer Bankgeheimnis würden derzeit massenhaft Jobs vernichtet, erklären sie. Schuld daran seien Linke und naive Gutmenschen, die vor den USA und Deutschland einknicken und ohne Not den wichtigsten Trumpf unseres Finanzplatzes preisgeben, das Bankgeheimnis. Unterstützung erhalten sie dabei von Jürg Zeltner, Chef der UBS-Vermögensverwaltung, der kürzlich in einem Interview sagte, dass «Hunderte von Milliarden Franken aus der Schweiz abfliessen werden». Was ist davon zu halten?

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