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Finma schleift die letzte Steuer-Trutzburg

Auch die Bank Frey wird bald keine Zuflucht mehr für amerikanische Kunden sein: Die Schweizer Finanzmarktaufsicht meldet alle unversteuerten US-Vermögen ab 2013 den US-Behörden.

Die letzte Schweizer Trutzburg gegen die amerikanische Steuerbehörde (IRS) ist gefallen. Auch die Bank Frey verabschiedet sich mehr oder weniger freiwillig von ihren amerikanischen Kunden, sofern diese ihre Konten nicht gegenüber der IRS offenlegen. Mit einer rigorosen Strategie, den Finanzplatz Schweiz von unversteuerten US-Geldern zu säubern, wird die Lösung im Steuerstreit mit den Amerikanern vorbereitet.

Die Bank Frey war die letzte, die sich noch bis vor Jahresfrist öffentlich dazu bekannte, dass sie amerikanische Kunden annehme, solange die Schweizer Gesetze dies zuliessen. Doch nun ist auch bei dieser Bank alles anders. «Die Bank Frey diskriminiert die US-Kunden nicht. Aufgrund der politischen Lage gelten jedoch besondere und über die Gesetzeslage hinausreichende Sorgfaltspflichten», sagt Frey-Sprecherin Silvia Zumsteg. Des Weiteren verweist die Bank aber auf die Umsetzungsvereinbarung zu Fatca, dem amerikanischen Gesetz, das die US-Steuerpflichtigen auch im Ausland zur Steuerehrlichkeit zwingen will.

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