Zum Hauptinhalt springen

Freundlichkeit im Kampf um den Flughafen

Skywork-Besitzer Daniel Borer drosselt bei der geplanten Übernahme des Flughafens Bern-Belp das Tempo. Eine Arbeitsgruppe soll jetzt Differenzen zwischen der Borer-Gruppe und dem Verwaltungsrat der Betreibergesellschaft Alpar AG klären.

Die Berner Airline Skywork und die Flughafen-Betreiberin Alpar wollen näher zusammenarbeiten.
Die Berner Airline Skywork und die Flughafen-Betreiberin Alpar wollen näher zusammenarbeiten.
zvg
Piloten und Kabinenpersonal von Skywork erhalten nur noch einen Teil ihres Lohnes als Fixum ausbezahlt, wird Mitte März 2013 publik. Nicht alle sind mit dem neuen Lohnsystem unzufrieden, ein Pilot meint gar, dass überraschend hohe Gehälter gezahlt wurde.
Piloten und Kabinenpersonal von Skywork erhalten nur noch einen Teil ihres Lohnes als Fixum ausbezahlt, wird Mitte März 2013 publik. Nicht alle sind mit dem neuen Lohnsystem unzufrieden, ein Pilot meint gar, dass überraschend hohe Gehälter gezahlt wurde.
Christian Pfander
Ab Ende 2010 investierte der Arzt und Rolex-Erbe Daniel Borer mehr als 40 Millionen Franken in die Berner Fluggesellschaft Skywork.
Ab Ende 2010 investierte der Arzt und Rolex-Erbe Daniel Borer mehr als 40 Millionen Franken in die Berner Fluggesellschaft Skywork.
Susanne Keller
1 / 13

Daniel Borer lächelte freundlich, als er am Mittwochnachmitta im Airport-Hotel am Flughafen in Belp aufkreuzte. Mit seinem Auftritt startete Borer eine Medienkonferenz, die fast eine Stunde dauerte und die ohne jede Kampfrhetorik über die Bühne ging.

Das war nicht zu erwarten gewesen, denn die Geschichte von Borer, dem Spross der Rolex-Familie, seiner Fluggesellschaft Skywork und der geplanten Übernahme der Flughafenbetreiberin Alpar AG hatte diese Woche anders begonnen. So wurden Pläne publik, wonach Borer mit Gleichgesinnten Alpar-Aktien aufkaufe und so die Kontrolle über den Flughafen übernehmen wolle. An einer ausserordentlichen Generalversammlung sollte fast der gesamte Alpar-Verwaltungsrat ausgewechselt werden. Diesen Antrag stellte die Borer-Gruppe in einem Brief an den Verwaltungsrat. Eine feindliche Übernahme, würde man meinen (wir berichteten).

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.