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Friendly Fire vom Mitstreiter

Facebook-Grossinvestor und -Manager Peter Thiel verkauft ein grosses Aktienpaket – und macht sich damit angreifbar. Das erinnert an den Fall Rainer Marc Frey bei der UBS.

2004 eine halbe Million Dollar investiert, jetzt 400 Millionen rausgeholt: Facebook-Investor und Manager Peter Thiel. (Archiv, 3. Oktober 2011)
2004 eine halbe Million Dollar investiert, jetzt 400 Millionen rausgeholt: Facebook-Investor und Manager Peter Thiel. (Archiv, 3. Oktober 2011)
Yuri Gripas, Reuters
Ihm dürfte Thiels Verkauf eines grossen Aktienpakets kaum gefallen: Facebook-Gründer und Chef Mark Zuckerberg. (Archiv 12. Juli 2012)
Ihm dürfte Thiels Verkauf eines grossen Aktienpakets kaum gefallen: Facebook-Gründer und Chef Mark Zuckerberg. (Archiv 12. Juli 2012)
Jim Urquhart, Reuters
Der Jubel vom Tage des Börsengangs ist vorbei: Damals, am 18. Mai, läutete Zuckerberg von Kalifornien aus den Börsenstart ein.
Der Jubel vom Tage des Börsengangs ist vorbei: Damals, am 18. Mai, läutete Zuckerberg von Kalifornien aus den Börsenstart ein.
Shannon Stapleton, Reuters
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Gut 20 Millionen Facebook-Aktien verkaufte Peter Thiel letzte Woche, wie aus einer Börsenmitteilung hervorgeht. Genau genommen erfolgten die Veräusserungen innerhalb von zwei Tagen, nämlich Donnerstag und Freitag. Denn erst am Donnerstag endete die sogenannte Lock-up Period, die Haltefrist für Mitarbeiter und bisherige Anteilseigner. Die beiden letzten Tage von vergangener Woche wurden denn auch zu einem weiteren Debakel für Facebook an der Börse: Von über 21 Dollar bei Börsenschluss am Mittwoch sackte das Papier zeitweise auf unter 19 Dollar ab – ein Minus von über 10 Prozent. Und das, nachdem die Aktie zuvor schon innert dreier Monate die Hälfte an Wert verlor.

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