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Frust und Freude über tieferen Stromverbrauch

Die Thuner Energiefirma setzte 2014 wegen des milden Wetters weniger Strom ab. Gleichzeitig erreichte die Eigenproduktion einen neuen Rekordwert und machte fast die Hälfte der verkauften Strommenge aus.

Das Aarekraftwerk im Schwäbis: Im vergangenen Jahr wurden hier 35,8 Gigawattstunden Strom produziert, 8,2 Prozent weniger als im Vorjahr.
Das Aarekraftwerk im Schwäbis: Im vergangenen Jahr wurden hier 35,8 Gigawattstunden Strom produziert, 8,2 Prozent weniger als im Vorjahr.
Michael Gurtner

Rein finanziell gesehen war 2014 für die Energie Thun AG kein sehr gutes Jahr. Der Stromabsatz ging im Vergleich zum Vorjahr um 5,9 Prozent auf 174,4 Gigawattstunden (GWh) zurück, der Erdgasverkauf gar um 7,4 Prozent auf 330,3 GWh.

Das schlägt sich in den Finanzen nieder: Der Umsatz sank um 4,7 Prozent auf 78 Millionen Franken. Trotzdem erzielte das Unternehmen einen Gewinn; im Vergleich zum Rekordjahr 2013, als die Energie Thun AG gut 1 Million Franken erwirtschaftete, fiel die Ausbeute 2014 mit gut 180'000 Franken aber eher bescheiden aus.

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