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Germanwings-Streik betrifft auch die Schweiz

Um Mitternacht hat der dreitägige Streik des Kabinenpersonals der Lufthansa-Tochter begonnen.

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Maschinen von Germanwings bleiben für die nächsten drei Tage am Boden: Ein Flugzeug der Airline am Flughafen Stuttgart. (Archivbild)
Maschinen von Germanwings bleiben für die nächsten drei Tage am Boden: Ein Flugzeug der Airline am Flughafen Stuttgart. (Archivbild)
Ronald Wittek, Keystone

Die Flugbegleiter-Gewerkschaft Ufo hat ab Mitternacht zu einem Streik bei der Lufthansa-Tochter Germanwings aufgerufen. Der Ausstand soll bis zum Neujahrstag um 24 Uhr andauern. Die grössere Konzernschwester Eurowings, in deren Auftrag Germanwings fliegt, hat einen Sonderflugplan angekündigt. Der Ausstand lässt deutschlandweit insgesamt rund 180 Flüge ausfallen, wie aus einer Übersicht auf der Internetseite von Eurowings hervorgeht, die das Unternehmen laufend aktualisiert.

Auch die Schweiz ist betroffen. Mehrere Verbindungen zwischen Zürich und Köln-Bonn wurden gestrichen. Bei der Mehrheit der Stornierungen handelt es sich aber jedoch um innerdeutsche Verbindungen. Vor allem die Flughäfen Köln-Bonn, München, Hamburg und Berlin-Tegel sind betroffen.

Nicht der erste Streik

Im gesamten Eurowings-Flugplan führe der Streik bei Germanwings zu rund 15 Prozent Flugausfällen, sagte eine Unternehmenssprecherin der Nachrichtenagentur DPA. «Von geplanten 1200 Flügen im Streikzeitraum werden über 1000 durchgeführt.»

In dem Konflikt zwischen Ufo und dem Lufthansa-Konzern ist es bereits zu mehreren Streiks gekommen. Dabei fielen mehr als Tausend Flüge aus, etwa 200'000 Passagiere waren betroffen. Gestritten wird unter anderem um Zulagen und Arbeitsbedingungen.

(SDA)

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