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Gewinnsprung und neue Läden bei der Loeb-Gruppe

Dreimal mehr Gewinn als im Vorjahr und sechs neue Läden geplant: Das erste Halbjahr 2014 verlief für die Loeb-Gruppe überaus erfreulich.

Die Loeb-Gruppe hat im ersten Halbjahr 2014 einen Gewinn von 1,8 Millionen Franken erwirtschaftet.
Die Loeb-Gruppe hat im ersten Halbjahr 2014 einen Gewinn von 1,8 Millionen Franken erwirtschaftet.
Urs Baumann

Die Berner Warenhaus-Gruppe Loeb hat den Halbjahresumsatz leicht um 0,5 Prozent auf 46,8 Millionen Franken steigern können. Der Gewinn verdreifachte sich gegenüber der Vorjahresperiode dank eines besseren Finanzergebnisses und Sonderfaktoren auf 1,8 Millionen Franken.

Der im Juni angekündigte Verkauf des defizitären Musikhauses Krompholz an Geschäftsführer Alexander Steinegger belastete das Ergebnis wegen Abschreibern auf dem Warenlager um 1,3 Millionen Franken. Demgegenüber erzielte Loeb einen ausserordentlichen Ertrag von 2,2 Millionen Franken aus der Aufwertung einer Liegenschaft in Bern-Bethlehem, wie das Unternehmen am Montag mitteilte.

Diese Liegenschaft wurde inzwischen zu einem nicht genannten Preis an die Migros Aare verkauft. Der Schritt erfolge im Rahmen der Strategie von Loeb, sich vorwiegend in Stadtzentren zu etablieren, hiess es.

Neue Läden

Die angepeilte Expansion mit der Kette Maggs sowie mit Monolabel-Läden sei in der Umsetzungsphase: So hat Loeb seit Mitte Juni einen Street One Store in Basel, einen Street One & Cecil Store in Biel sowie eine Maggs-Filiale in Freiburg eröffnet.

In den kommenden Wochen würden sechs Läden eröffnet: vier Maggs in Aarau, Basel, Biel und Zürich sowie ein Hallhuber Store in Luzern und ein Tommy Hilfiger Store in Zug. Das Verkaufsstellennetz umfasst ab dann vier Warenhäuser, sechs Maggs und neun Monolabel-Läden.

Im ersten Halbjahr 2014 konnten geringere Einnahmen im Musikinstrumentengeschäft durch höhere Umsätze in den Warenhäusern und Stores kompensiert werden, wie es weiter hiess. Die Bruttomarge sank leicht von 45 auf 44,8 Prozent.

Ausblick

Für das zweite Halbjahr rechnet Loeb mit einer anhaltend positiven Konsumentenstimmung. Angesichts der Ladeneröffnungen sei aber mit erhöhten Betriebs- und Personalaufwänden zu rechnen, hiess es. Aufgrund der Initialkosten sowie der Volatilität auf den Kapitalmärkten erwartet die Loeb-Gruppe für das gesamte Geschäftsjahr 2014 einen Gruppengewinn auf Vorjahreshöhe.

SDA/mb

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