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Givaudan mit Gewinnsprung

Givaudan blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück: Fürs Jahr 2010 verzeichnet der Riechstoff- und Aromenhersteller einen Reingewinn von 340 Millionen Franken.

Positive Zahlen für den weltweit grössten Hersteller von Aromen und Duftstoffen: Givaudan mit Hauptsitz in Vernier.
Positive Zahlen für den weltweit grössten Hersteller von Aromen und Duftstoffen: Givaudan mit Hauptsitz in Vernier.
Keystone

Der weltgrösste Aromen- und Riechstoffhersteller Givaudan hat 2010 deutlich mehr verdient als im Jahr zuvor. Der Reingewinn stieg um 71 Prozent auf 340 Millionen Franken, wie Givaudan am Dienstag mitteilte. Der Umsatz erhöhte sich um 8,9 Prozent auf 4,2 Milliarden Franken.

Etwas Sorgen machen dem Konzern die höheren Rohstoffkosten, die zu Preissteigerungen bei den Kunden führen werden. Ansonsten hat Givaudan die im letzten August neu aufgestellten Ziele bestätigt.

Bei der Division Riechstoffe konnten die Verkäufe um 9,0 Prozent auf knapp 2 Milliarden Franken gesteigert werden. Hier hätten sich die Verkäufe nach Zuwächsen im zweistelligen Prozentbereich in der ersten Jahreshälfte auch im zweiten Halbjahr trotz höherer Vergleichszahlen stark entwickelt, hiess es dazu.

Die Geschäftssparte Aromen legte um 5,4 Prozent auf 2,25 Milliarden Franken zu. Auch hier spricht Givaudan von einer starken Verkaufsdynamik in der zweiten Jahreshälfte trotz höherer Vergleichszahlen.

Strikte Kostenkontrolle

Die guten Verkaufszahlen färbten auch auf das operative Ergebnis ab: Das Betriebsergebnis (Ebitda) von Givaudan stieg um 17 Prozent auf 963 Millionen Franken. Die Zunahme der Verkäufe, die höhere Bruttomarge sowie die strikte Kostenkontrolle hätten zu diesem Ergebnis beigetragen, so der Aroma- und Riechstoffkonzern.

Die Nettoverschuldung des Konzerns lag Ende 2010 bei 1,35 Milliarden Franken und damit unter dem Vorjahreswert von 1,49 Milliarden Franken. Der Verwaltungsrat schlägt der Generalversammlung die Ausschüttung einer Bardividende von 21,50 Fr. je Aktie vor, im Vorjahr waren es 20,60 Franken.

Im vergangenen Jahr verzeichnete der Konzern Restrukturierungskosten von 27 Millionen Franken und Wertminderungen von 10 Millionen Franken. Die Gesamtkosten der zum Teil noch laufenden Restrukturierungsprogramme, der unter anderem auch 120 Stellen im zürcherischen Kemptthal zum Opfer fallen, dürften sich auf 75 Millionen Franken belaufen. Der Abschluss der Restrukturierung sei für dieses Jahr vorgesehen, heisst es in der Mitteilung.

Mit einem jährlichen organischen Wachstum von 4,5 bis 5,5 Prozent will das Westschweizer Unternehmen auch zukünftig schneller als die Konkurrenz wachsen.

SDA/mrs

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