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Goldman verkauft Metalllager-Sparte in die Schweiz

Die US-Grossbank Goldman Sachs trennt sich von der Tochter Metro International Trades Services.

Die Metalllager-Sparte ist umstritten: Das Logo der Bank Goldman Sachs.
Die Metalllager-Sparte ist umstritten: Das Logo der Bank Goldman Sachs.
Keystone

Die US-Grossbank Goldman Sachs hat sich von ihrer umstrittenen Metalllager-Sparte getrennt. Die 2010 für schätzungsweise 550 Millionen Dollar übernommene Tochter Metro International Trade Services wurde nun an die Schweizer Beteiligungsgesellschaft Reuben Brothers verkauft, wie Goldman mitteilte.

Details der Transaktion nannte der Wall-Street-Riese nicht. Zuletzt sah sich Goldman Vorwürfen der Marktmanipulation ausgesetzt und stellte die Sparte auf Druck aus Politik und Aufsichtsbehörden zum Verkauf. Metro soll durch bestimmte Lagerverträge den Aluminium-Preis künstlich in die Höhe getrieben haben. Goldman hat jedes Fehlverhalten in diesem Zusammenhang zurückgewiesen.

Aus den schwankungsanfälligen Rohstoffmärkten haben sich etliche internationale Grossbanken komplett oder teilweise wieder zurückgezogen. Häufig kauften Finanzinvestoren die Geschäftsfelder auf.

Reuben Brothers ist mit dem Ableger Metalloyd bereits im Metallhandel tätig. Die Beteiligungsgesellschaft hat ihren Sitz in Genf und ist in den Bereichen Private Equity, Real Estate, Venture Capital und Natural Resources tätig.

SDA

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