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Grippeimpfstoff von Novartis wieder freigegeben

Novartis darf seine Impfstoffe gegen die Grippe wieder ausliefern. Swissmedic hat den verordneten Stopp aufgehoben. Der Pharmakonzern konnte die einwandfreie Qualität seines Produkts dokumentieren.

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Bei den Verunreinigungen handelte es sich nicht um experten Partikel: Ein Novartis-Werk in Nyon.
Bei den Verunreinigungen handelte es sich nicht um experten Partikel: Ein Novartis-Werk in Nyon.
Keystone

Swissmedic hat den Auslieferungs- und Anwendungsstopp für die Grippeimpfstoffe von Novartis aufgehoben. Novartis hat die Qualität der Chargen dokumentieren können, die in der Schweiz ausgeliefert wurden und noch ausgeliefert werden sollen.

Die Impfstoffe können damit ab sofort wieder eingesetzt werden, wie das Schweizerische Heilmittelinstitut Swissmedic mitteilte. «Die Unterlagen, die Swissmedic von Novartis inzwischen erhalten hat, belegen, dass es sich bei den teilweise sichtbaren weissen Partikeln nicht um externe Verunreinigungen handelt.»

Es seien nur kleine Verklumpungen von normalen Eiweissbestandteilen des Impfstoffs, teilte die Behörde mit. Solche Aggregate könnten bei der Herstellung des Impfstoffs entstehen, lösten sich bei korrekter Anwendung der Spritze jedoch auf.

Wirksamkeit nicht beeinträchtigt

Gemäss vorliegenden wissenschaftlichen Daten sind die Wirksamkeit und die Sicherheit des Impfstoffs aufgrund dieser vereinzelt vorkommenden Aggregate nicht beeinträchtigt. Analysen von Stichproben im Swissmedic-Labor haben die Qualität der Impfstoffe bestätigt.

Swissmedic ordnete am 24. Oktober 2012 einen vorsorglichen Auslieferungs- und Anwendungsstopp für die Grippeimpfstoffe Agrippal und Fluad an. Die italienischen Gesundheitsbehörden hatten mögliche Verunreinigungen in Impfstoffen gemeldet, die aus der gleichen Produktionsstätte in Italien stammen wie diejenigen, die für die Schweiz bestimmt sind.

(SDA)

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