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Groupons Pionierstellung wackelt

Gutschein-Dienstleister Groupon schreibt nach wie vor rote Zahlen. Dennoch kopieren findige Unternehmer das Geschäftsmodell und setzen dem Branchenriesen hierzulande zu.

Internethändler werben mit Rabattangeboten: Junge Frau in einem Internet-Café.
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Obwohl das Unternehmen bisher Verluste von insgesamt 522 Millionen US-Dollar angehäuft hat, hat Groupon ein Kaufangebot von Google in der Höhe von sechs Milliarden US-Dollar ausgeschlagen – und will stattdessen ein Mehrfaches über einen Börsengang erwirtschaften und damit Geld für weitere Akquisitionen einzutreiben. Übernahmekandidaten gebe es laut dem Unternehmen genügend. Dennoch lässt Groupon kurz vor Börsengang mit einer äusserst vorsichtigen Markteinschätzung aufhorchen. So heisst es im Börsenprospekt: «Wir werden das Umsatzwachstum seit Firmengründung möglicherweise nicht aufrechterhalten können.» Darüber hinaus werden «die operativen Kosten in Zukunft weiter steigen».

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