Zum Hauptinhalt springen

Hedgefonds verlangt Milliarden von Goldman Sachs

Ein australischer Hedgefonds klagt gegen die amerikanische Investmentbank Goldman Sachs, die bereits mit Betrugsvorwürfen konfrontiert ist.

Der Fonds Basis Yield Alpha Fund beschuldigt Goldman Sachs, beim Kauf von verbrieften Hypothekenkrediten (CDO) 2007 durch falsche Informationen betrogen worden zu sein. Das Geschäft habe die Insolvenz des Fonds beschleunigt. Wie aus der Klageschrift am Mittwoch (Ortszeit) hervorgeht, verlangt das Unternehmen vom amerikanischen Kreditinstitut einen Schadenersatz von einer Milliarde Dollar.

Der Hedgefonds habe durch den Kauf der Papiere, die «Timberwolf» genannt wurden, Verluste von 56 Millionen Dollar erlitten. Ein Goldman-Sachs-Sprecher sagte, die Klage sei ein fehlgeleiteter Versuch von Basis, seine Investitionsverluste auf die Grossbank zu abzuwälzen.

Die Anschuldigungen kommen für Goldman Sachs zu einer ungünstigen Zeit. Die US-Börsenaufsicht SEC hatte bereits Mitte April Klage gegen die Bank eingereicht und ihr vorgeworfen, Anlegern bewusst wichtige Informationen über ein komplexes Investmentprodukt vorenthalten zu haben. Der Schaden beläuft sich demnach auf rund eine Milliarde Dollar. Goldman Sachs hat die Vorwürfe zurückgewiesen.

SDA/raa

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch