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Hedgefonds-Gründer muss hinter Gitter

Die Wallstreet-Grösse Raj Rajaratnam muss für elf Jahre ins Gefängnis. Es handelt sich um eine der längsten Haftstrafen, die jemals wegen Insiderhandels verhängt wurden.

Tätigte im grossen Stil illegale Aktiengeschäfte: Raj Rajaratnam.

Rajaratnam war im Mai von Geschworenen für schuldig befunden worden, im grossen Stil illegale Aktiengeschäfte getätigt zu haben. Demnach haben Tippgeber ihm mehrfach Geheimnisse aus börsennotierten Unternehmen verraten. Mit diesem Wissen, so befand die Jury, habe Rajaratnam dann an der Börse spekuliert und Millionenprofite eingestrichen.

Ermittler hatten den 54-jährigen Gründer des Hedgefonds Galleon Ende 2009 hochgehen lassen. Mit ihm war ein ganzes Insider-Netzwerk aufgeflogen – die Wallstreet war geschockt. Mehrere weitere Personen wurden bereits verurteilt.

Der Fall hatte dazu geführt, dass Insiderhandel schärfer verfolgt wurde. Zusätzlich zur Haft muss Rajaratnam eine Geldstrafe von 10 Millionen Dollar zahlen. Laut Anklage soll der frühere Milliardär Rajaratnam durch illegale Geschäfte Gewinne zwischen 70 und 75 Millionen Dollar gemacht haben.

SDA/miw

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