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Hello-Grounding: Staatsanwalt nimmt Ermittlungen auf

Nun schaltet sich die Justiz ein: Die Basler Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen gegen Hello aufgenommen. Derweil meldeten sich fünf Interessenten für die insolvente Flugesellschaft.

«Nichts ist bewiesen»: Hello-Chef Robert Somers.

Nun schaltet sich auch die Basler Staatsanwaltschaft in den Konkurs der Charter Gesellschaft Hello ein. Gemäss «Blick» wurde «ein polizeiliches Ermittlungsverfahren wegen Verdachts der Begehung von Vermögens- und/oder Urkundendelikten eröffnet», wie Sprecher René Gsell gegenüber der Zeitung bestätigte.

Die Ermittlungen würde sich aber nicht gegen eine bestimmte Person richten, sondern grundsätzlich gegen alle mit der Geschäftsführung des Unternehmens betrauten Personen, schreibt der «Blick».

Fünf Interessenten

Der Fall ist für Hello jedoch nicht komplett hoffnungslos: Für die insolvente Fluggesellschaft gibt es bereits fünf Interessenten. Dies sagte Hello-Chef Robert Somers heute im Interview mit Redaktion Tamedia. Das Unternehmen hat bis Ende November Zeit, für die Rekapitalisierung der Firma zu sorgen.

Das zuständige Gericht hatte am Montag den Konkursaufschub gewährt. Er werde nun mit allen Mitteln versuchen, Hello zu verkaufen, sagte Somers.

140 Mitarbeiter erhalten Lohn bis Ende Januar

Die 140 betroffenen Mitarbeiter erhalten bis Ende Januar den vollen Lohn. Die Verwaltungsräte kommen gemäss Somers mit ihrem Privatvermögen auch für den Sozialplan auf.

Die Charterfluggesellschaft Hello mit 140 Beschäftigten musste am Sonntagabend Insolvenz anmelden und den Flugbetrieb ab Basel und Zürich einstellen. Sämtliche Flugzeuge und Besatzungsmitglieder sind in der Schweiz.

SDA/mrs

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