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Holcim und Swiss Life drücken SMI ins Minus

Die Versicherungs-Aktie ist um bis zu 17,8 Prozent getaucht, Holcim um bis zu 10,2 Prozent. Die beiden Titel haben den Schweizer Leitindex heute Morgen in den roten Bereich gedrückt.

Der SMI hatte heute zwar positiv eröffnet, drehte aber im Verlauf der ersten Handelsstunde ins Minus. Am Vormittag stand er bei 5.862,58 Punkten, 0,31 Prozent tiefer als bei Handelsschluss am Vortag. Im Fokus standen vor allem die Versicherungstitel, nachdem der Lebensversicherungskonzern Swiss Life nach einer Gewinnwarnung an der Börse abgestraft worden war. Die Aktie tauchte bis um 17,8 Prozent auf ein Mehrjahrestief von 89,60 Franken und notierte später mit 93,25 Franken immer noch um 14,5 Prozent im Minus. Der Zürich-Konzern, der morgen Donnerstag seine Quartalszahlen bekanntgeben wird, verlor 4,5 Prozent. Baloise gab 3,7 Prozent und Swiss Re 2,1 Prozent nach.

Der Zementkonzern Holcim, der die Immobilienkrise in den USA und Spanien spürt und am Mittwoch für die ersten neun Monate 2008 einen Gewinnrückgang ausgewiesen hat, geriet an der Börse ebenfalls unter Druck. Die Aktie gab um bis zu 10,2 Prozent auf 51,60 Franken nach und notierte später bei 53,40 Franken, noch 7,1 Prozent tiefer als am Vortag. Die Börsenschwergewichte Novartis und Roche bewegten sich im grünen Bereich: Novartis gewann 0,7 Prozent und Roche 0,1 Prozent hinzu. Bei den Grossbankentiteln lag die UBS mit 0,8 Prozent im Plus, die Credit Suisse um 0,1 Prozent im Minus.

Frankfurt legt zu

Andere europäische Aktienmärkte tendierten freundlicher. In Frankfurt legte der Deutsche Aktienindex (DAX) im frühen Handel um 0,99 Prozent auf 4.808,93 Punkte zu. In Paris notierte der CAC 40 ebenfalls im grünen Bereich.

In Tokio hatte die Börse zuvor schwach geschlossen. Der Nikkei-Index gab um 1,29 Prozent auf 8.695,51 Punkte nach. Händler verwiesen auf den stärkeren Yen und auf anhaltende Sorgen über eine weltweise Rezession, wie die Bank Vontobel festhält.

AP/oku

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