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Holländischer Konzern verkauft Bank – EU machte Druck

Der Versicherungs- und Bankkonzern ING hat für 9 Milliarden Dollar sein Tochterunternehmen in den USA abgestossen. Die EU hatte ING offenbar dazu gedrängt.

Der niederländische Versicherungs- und Bankkonzern ING trennt sich von seiner Direktbank-Tochter in den USA: Für 9,0 Milliarden Dollar (7,66 Milliarden Franken) geht die ING Direct USA an den amerikanischen Finanzkonzern Capital One. Durch den Kauf steige Capital One gemessen an den Einlagen zur fünftgrössten Bank der USA auf, hiess es vonseiten der Käuferin.

Der Verkauf der amerikanischen Tochter geschieht auf Druck der EU. In der Finanzkrise war ING vom niederländischen Staat mit 10 Milliarden Euro über Wasser gehalten worden. Um das Geld zu erhalten, musste sich die ING aber zum Verkauf von Firmenteilen verpflichten.

Einschliesslich Zinsen und Prämien hat die ING bislang 7 Milliarden Euro der damaligen Rettungsspritze zurückbezahlt. Die restlichen Schulden sollen nach früheren Angaben bis Mai nächsten Jahres beglichen werden.

SDA/miw

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